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Bericht über die Busreise nach DEBRECEN, EGER und HORTOBÁGY

Mitglieder und Freunde des Club Pannonia trafen sich in Wien hinter dem Hotel Imperial, um mit einem Bus der Firma BLAGUSS-AGORA (zum österreichischen Blaguss-Unternehmen gehörend), die geplante 3-tägige Erlebnisreise nach Debrecen anzutreten. Den ersten Zwischenstopp legten wir in Bábolna ein. um uns vor der langen Reise noch etwas zu stärken. Bei der Durchreise durch Budapest hatten wir die Gelegenheit, u.a. sowohl die berühmte Kettenbrücke als auch die zum Weltkulturerbe gehörende großartige Allee Andrássy-Straße mit dem Heldenplatz zu sehen. Etwas verspätet kamen wir zum Mittagessen in der historischen Stadt EGER (Erlau) an, wo wir in einem für Jäger charakteristischen Restaurant bereits erwartet wurden. Nach dem Mittagessen machten wir eine kurze Stadtbesichtigung mit Reiseführer mit Schwerpunkt auf die Altstadt und die berühmte Burg von Eger, wobei wir über die Geschichte und über die Heldentaten beim Kampf gegen die Türken informiert wurden. Um die bekannten Weine dieser Gegend kennenzulernen, nahmen wir an einer Weinverkostung in einem urigen Weinkeller im „Tal der Schönen Frauen“ teil, wo von der Winzerin mit fachmännischen Erklärungen in die Geheimnisse der gebotenen Weinsorten eingeführt wurden. Gut gelaunt setzten wir die Fahrt nach Debrecen fort, wo wir im neuerbauten Hotel PLATÁN mit Debrecener Spezialitäten zum Abendessen erwartet wurden. Aufgrund der langen Reise und der vielen neuen Eindrücke konnten wir den ersten Tag unserer Reise als gelungen beenden.

Am zweiten Tag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück in das Zentrum von Debrecen, wo uns Frau Lívia DARIN-SÉLLEI, Leiterin der Abteilung Marketing des Tourismusbüro Debrecen, als unsere Reiseleiterin bereits erwartete. Die in der Stadtmitte befindlichen Sehenswürdigkeiten, u.a. das historisch bedeutende REFORMIERTE KOLLEGIUM mit vielen Bezügen zur gemeinsamen österreichisch-ungarischen Geschichte, auf die uns Lívia ausführlich hinwies, das DÉRI MUSEUM mit der weltberühmten CHRISTUSTRILOGIE von MIHÁLY MUNKÁCSI und die sogenannte GROSSKIRCHE in der Altstadt besuchten wir zu Fuß. Das vorbestellte Mittagessen bekamen wir in einem Restaurant im sogenannten GROSSWALD von Debrecen serviert. Von hier aus gingen einige unserer Gruppe in das nahegelegene Thermalbad, andere fuhren zur UNIVERSITÄT Debrecen, wo Frau Emese POGÁNY, stv. Direktorin und Medienkoordinatorin, uns in die besonderen Räumlichkeiten (Rektorat, Aula, Sitzungszimmer, etc.) führte. Sie erwähnte u.a., daß die Universität in den letzten 80 Jahren ihr Angebot auf 15 Fakultäten erweiterte, die von 33.000 einheimischen und  ca. 3.000 ausländischen Studenten besucht werden. Inzwischen machte ein anderer Teil unserer Gruppe eine Shopping-Tour durch die modernen Einkaufszentren bzw. individuelle Spaziergänge zu den kleinen gediegenen Kaffeehäusern. Am Abend fuhren wir alle gemeinsam zurück in unser Hotel, wo in einer gemütlichen Runde die Erlebnisse des Tages noch ausgewertet wurden.

Gut erholt genossen wir das reichhaltige Frühstücksbuffet und fuhren über die zum Welkulturerbe gehörende neunbögige Brücke nach HORTOBÁGY weiter. Im Besucherzentrum konnten wir durch eine kurze Filmvorführung einen Einblick in die Welt der ungarischen Tiefebene geniessen. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, die vielen kleinen Einkaufsstände mit heimischen Produkten zu sehen bzw. diverse Mitbringsel zu kaufen. Im Restaurant GROSS-CSÁRDA wurden wir mit Köstlichkeiten der Puszta verwöhnt. Während des Mittagessens sorgte eine Zigeunerkapelle mit ihrem Primas für musikalische Unterhaltung, wobei das Spielen von bekannten Operettenmelodien einen unserer Reiseteilnehmer zum Mitsingen animierte, was wiederum zum Mitsingen auch der anderen Teilnehmer ermunterte. Als dann der Primas ungarische Volkslieder spielte, wurden auch diese von den ungarischen Teilnehmern mitgesungen. Einige mutige Herren forderten Damen aus unserer Runde zum Tanzen auf, wobei sowohl Walzer als auch Csárdás getanzt und mit großem Beifall begleitet wurde. – Dies war eine der Höhepunkte unserer Reise.

Mit diesen Eindrücken, sehr gut gelaunt und bei Sonnenschein begann die langerwartete Kutschenfahrt in die weite Puszta. Während der Fahrt erzählte die Fremdenführerin über die Art des Lebens und über die Tierwelt in der Puszta interessante Einzelheiten. Wir sahen u.a. aus allernächster Nähe Wasserbüffel,  langhörnige Grau-Rinder, Mangalica-Schweine und bekamen unterwegs auch eine kleinere Pferde-Show mit Csikós zu sehen. Hier begann plötzlich ein – für die Puszta typisches – Gewitter. So fuhr die Kutsche – wobei jeder von uns versuchte, sich möglichst trocken zu halten, was nicht jedem gelang – in die große Reithalle, wo ein Csikós (Pferdehirt) stehend auf dem Rücken der zwei hinteren Pferde seine Reitkunst vorführte, während er drei weitere Pferde als Gespann vor sich traben ließ. Mit diesen Eindrücken fuhren wir weiter nach Poroszló als letzte Station unserer Reise, zu Europas größtem SÜSSWASSER-AQUARIUM, dem ÖKOZENTRUM. Hier konnten wir im Aquariumsystem mehr als 50 Sorten von Fischen und alle Arten der Reptilien des Karpatenbeckens kennenlernen. Während des Ganges durch den Tunnel konnten durch die Wand all diese Tiere im Wasser beobachtet werden, sodaß dieser Besuch für uns eine seltene Attraktion bedeutete. Mit all diesen beeindruckenden Erlebnissen traten wir unsere Heimreise an, wo wir uns mit der Feststellung verabschiedeten, daß es eine gelungene und erlebnisreiche Reise in die zweitgrößte Stadt Ungarns war.

Schriftführer: Stefan Radda

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