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Bericht über den Vortrag
„Nobelpreisträger und Ungarn“

Der Club Pannonia organisierte am 10. April, in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Wien einen Vortragsabend mit dem Titel „Nobelpreisträger und Ungarn“. Der Vortrag wurde von Prof. Dr. Tibor Frank, Professor für Geschichte am Lehrstuhl für Amerikanistik an der Eötvös-Loránd-Universität gehalten.

Das Publikum wurde zuerst von Zsolt Bóta, Gesandter der Botschaft von Ungarn in Wien begrüßt. Er gratulierte zur Themenwahl und betonte, dass es zahlreiche Nobelpreisträger mit ungarischer Herkunft gibt, und es gibt sogar viele Ungarn im wissenschaftlichen und künstlerischenichen Bereich, die ebenfalls den Nobelpreis verdient hätten, wie zum Beispiel Ignác Semmelweis, Lajos Bíró, Ernő Rubik oder Péter Esterházy.

Zsolt Bóta äußerte seine Dankbarkeit für die Idee und Verwirklichung an Marika Radda, und gab das Wort an sie weiter. Marika Radda, Präsidentin des Club Pannonia begrüßte die Teilnehmer und stellte Prof. Dr. Tibor Frank vor.

Der Professor erzählte zuerst über die zwei Quellen der ungarischen Kreativität. Nach dem Ausgleich entwickelte sich das Land und damit auch das Bildungssystem, welches die Grundlage zum Wissen unserer Nobelpreisträger gab. Am Ende des 19. Jahrhunderts erlebte das kulturelle Leben in Budapest einen Boom.

Der Professor betonte auch, welche Rolle der deutsche Einfluss spielte. Im 20. Jahrhundert emigrierten viele Ungarn nach Berlin. Die deutsche Hauptstadt war eine Brücke zwischen Europa und Amerika. Viele Wissenschaftler fuhren dann weiter nach Amerika, wo das schon in Ungarn erworbene Wissen sehr nützlich war.

In der zweiten Hälfte des Vortrags stellte Prof. Dr. Tibor Frank Nobelpreisträger vor allem aus dem Bereich Physik, Chemie und Medizin vor. Unter anderem wurde die Arbeit von Albert Szent-Györgyi, György Békésy und Dénes Gábor gewürdigt. Aber auch Imre Kertész wurde erwähnt, der 2002 literarische Nobelpreis bekam.

Anschließend wurden die Gäste zu einem Umtrunk eingeladen, wo noch lange über den Inhalt des Vortrages diskutiert wurde.

Bericht von Csilla Tazekas

Einladung