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Bericht über den “SOIRÉE Liederabend“
(in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Wien)

via volksgruppen.orf.at Burgenland – Übersetzung von Enikö Enzsöl

Am 07. März lud der Club Pannonia zu einem Literaturabend ins Collegium Hungaricum Wien ein, wo Werke der ungarischen Komponistengeneration nach Béla Bartók und Zoltán Kodály, unter anderem Werke von István Szelényi, Pál Kadosa, Ferenc Szabó, György Kósa und Sándor Jemnitz vorgetragen wurden. Die Opernsängerin und Musikwissenschafterin Mag. Andrea van der Smissen wurde am Klavier von Gábor Bartinai begleitet.

Liederabend2017

    Bartinai Gábor Solokorrepetitor der Wiener Staatsoper Andrea van der Smissen Sopran
und Georg Lehner Moderator (von links) – volksgruppen.orf.at

Andrea van der Smissen und Gábor Bartinai, die künstlerischen und wissenschaftlichen Koordinatoren des Abends, haben von den fünf Komponisten Werke der 20er, 30er Jahre mit Live-Gesang vorgetragen. Das Konzept des Abends stammt von Andrea van der Smissen. Die Sängerin hob hervor, dass die Öffentlichkeit sich mit diesem fragwürdigen Zeitalter der Zwischenkriegszeit zu wenig beschäftigt. Die oben genannten Komponisten sind um 1900 geboren, das Programm wurde so aufgebaut, dass erst ihr Leben und ihre Geschichte fürs Publikum präsentiert wurde und am Ende wurden einige ihrer Kompositionen mit Live-Gesang und Klavierbegleitung vorgestellt. Auf dem Programm standen folgende Werke: István Szelényi: Skizze II (Vázlat II, 1927), Pál Kadosa: Op. 4, Spätherbst, Kuruzen im Gespräch (Késő ősz, Kuruczok beszélgetnek 1924), Ferenc Szabó: Preludium (1925), György Kósa: Lieder zu Richard Dehmel Gedichten (1919): Nächtlicher Gesang, Stimme im Dunkeln, Nach dem Regen (éjszakai dalolás, hang a sötétben, eső után,), Sándor Jemnitz: drei Kompositionen zu Ludwig Uhland Gedichten: Bauerregel und An die Mädchen (Parasztszabály, Válasz, a lányoknak, 1929). Die Soirée (literarischer Liederabend) war ein voller Erfolg, nur die Präsidentin fehlte. Frau Marika Radda, die den Club Pannonia seit 2011 leitet, konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen, da sie während der Vorbereitung sich den Arm gebrochen hat. Der ungarische Teil des Abends wurde so von Mag. Mária Molnár, Direktorin des Collegium Hungaricum in Wien, geleitet.

Einladung  

Fotos von Tünde MIKLÓS