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BERICHT
zur Wellness-Reise nach BAD HÉVÍZ

Am Freitag in der Früh startete der vollbesetzte Bus mit 26 Mitgliedern und Freunden des CLUB PANNONIA die WELLNESS-Reise nach Bad Hévíz. Der erste Stopp war nach ca. zwei Stunden eine kurze Kaffeepause danach kamen wir planmäßig am Eingang des Botanischen Gartens in Kám (Jeli-Arborétum) an. Beim Aussteigen tröpfelte es vom Himmel, aber nach kurzer Zeit konnten wir ohne Regenschirm den Rundgang beginnen. Die Rhododendren waren zwar nicht mehr in voller Blüte, aber an einigen Stellen konnten wir noch einige Blüten bewundern.

Nach einem 1½ stündigen Rundgang durch den Botanischen Garten mit den vielen aus exotischen Ländern stammenden Bäumen und Sträuchern setzten wir die Fahrt zur naheliegenden GULYÁS Csárda zum Mittagessen fort. Es wurde für uns zwar im Restaurant sehr dekorativ und geschmackvoll aufgedeckt, wir nahmen aber unser Mittagessen auf der Terrasse im Freien ein. Jeder Teilnehmer konnte sein Wunschmenü á la carte bestellen und dazu natürlich die passenden Getränke. Nach dem obligaten Kaffee wurde die Fahrt nach Hévíz in bester Laune fortgesetzt. Unser Busfahrer Béla hat für uns bewußt eine andere Strecke als geplant gewählt, sodaß wir eine unbekannte aber schön gepflegte Landschaft kennenlernen konnten.

Nach der Ankunft in unserem Hotel Danubius Health Spa Resort Hévíz****superior wurden wir von der Hotelmanagerin offiziell begrüßt, die uns kurz durch das Hotel führte und die wichtigsten Wellnessbereiche zeigte. Anschließend konnte jeder nach Wunsch die Saunalandschaft, Thermalbäder, Fitnessbereich, etc. nützen. Zum Abschluss des ersten Tages haben wir das Abendessen mit dem üppigen Bufet-Angebot genossen.

Der zweite Tag begann mit einer Führung durch den bekannten Thermal-Heil-Badesee, wo wir beim Durchgang eine ausführliche Erklärung und interessante Einblicke in die Geschichte des Badesees erhielten. Wir sahen die modern ausgestattete Badeanstalt und auch den mit vielen Seerosen bedeckten See, der durch die tiefe Quelle ständig mit frischem Thermal-Heilwasser nachgefüllt wird. Der Abfluss geht schlussendlich in den Plattensee, somit wird das heilende Thermalwasser jeden dritten Tag zur Gänze erneuert.

Bei unerwartetem Sonnenschein fuhren wir in die heimlich Hauptstadt des Balaton (Plattensee) KESZTHELY und besuchten das bekannte Schloss der Familie Festetics. Bei der Führung gewannen wir einen Einblick in die luxuriös ausgestatteten Räumlichkeiten, gewürzt durch humorvolle Anekdoten aus der Zeit der Hocharistokratie. Auch die Stallungen mit den eindrucksvollen Kutschen der damaligen Zeit konnten besichtigt werden. Anschließend machten wir eine kurze Rundfahrt durch die Stadt und kehrten rechtzeitig in unser Hotel zurück, wo wir unser Bufet-Mittagessen eingenommen haben. Am Nachmittag konnte wieder jeder Teilnehmer nach seinen individuellen Wünschen die verschiedenen Angebote des Wellnessbereiches nützen.

Nach dieser „Pflege der Gesundheit“ fuhren wir mit der DOTTO-Kleinbahn zum REBLAUS-KELLER, wo wir Dank des immer noch schönen Wetters auf der Terrasse mit schöner Aussicht auf die Weinberge der Umgebung Platz nahmen. Der Wirt schenkte uns allen zur Begrüßung einen Barack (Marillenschnaps) ein und bot uns anschließend 6 verschiedene heimische Weine (weiß und rot) zum Kosten an, die nach allgemeiner Meinung alle von guter Qualität waren und sehr gut zu den reichlich aufgedeckten kalten Platten nach ungarischer Art paßten. Herr General Dr. Franz Eduard KÜHNEL bedankte sich im Namen aller in einer sehr emotionalen Rede beim Ehepaar Radda für die immer wieder gut ausgewählten.

Reiseziele, die jedesmal bis ins Detail vorbereitet waren und immer ein schönes Erlebnis bedeuteten. Frau Radda bedankte sich für die anerkennenden Worte und auch für die Disziplin der Teilnehmer, die sicherlich zum Erfolg solcher Reisen beiträgt.

Für die gute Laune sorgte den ganzen Abend eine Live-Musik, sodaß zum Abschluss sogar gesungen und getanzt wurde. Nach dem gelungenen Abend und einem kurzen Spaziergang in bester Laune brachte uns der Busfahrer zum Hotel zurück.

Am dritten und letzten Tag unserer Reise fuhren wir nach dem Frühstück auf der Plattenseer Uferstraße in Richtung Halbinsel Tihany los und fuhren am Ortseingang bei den großen Lavendelfeldern vorbei in das malerische Dorfzentrum. Nach einem kurzen individuellen Spaziergang trafen wir uns beim Eingang des Besucherzentrum der Abtei. Hier wurde uns ein 13 Minuten kurzer Film über die Geschichte des Benediktinerklosters gezeigt. Von hier hat uns der Prior Dr. Richard KORZENSZKY OSB abgeholt und führte uns über die Hintertreppe in den Altarraum, wo wir in den Kirchenbänken Platz nahmen. Wir hörten die sehr fachmännischen aber auch humorvollen Ausführungen über das Entstehen und über die im Wandel der Zeit vielen Höhen und Tiefen der heute als kulturelles Zentrum bekannten Benediktinerabtei. Im unteren Teil der Kirche hat uns der Prior das Grab des ungarischen Königs ANDRÁS I. und die Gründungsurkunde, die der Zeit entsprechend in lateinischer Sprache verfaßt wurde, allerdings wurden einige Sätze auch in ungarischer Sprache geschrieben war (dieses gilt als die „erste ungarische Schrift“). Anschließend führte er uns durch die jetzt schon durch Mönche bewohnte und sehr schön restaurierten Teile des Klosters.

Natürlich konnten wir auch das eine durch Kaiser Karl von Österreich und König von Ungarn mit Kaiserin/Königin Zita und dem kleinen Erzherzog Otto von Habsburg bewohnte Zimmer besichtigen. Die Familie war im Oktober 1921 auf dem Weg in Richtung Schweiz fünf Tage lang hier in der Abtei Tihany als Asylstätte untergebracht. Von hier gingen wir durch die neuerrichteten Räumlichkeiten des modernen Museums mit einer aktuellen Ausstellung. Man konnte auch die jahrhunderte- lange Entwicklung in Schriften und auch auf Tafeln sehr anschaulich und übersichtlich verfolgen. Nach ca. 1½ Stunden waren wir alle tief beeindruckt von der überaus sympathischen Art der Führung sowie der viel Herzlichkeit ausstrahlenden Persönlichkeit des Priors. Im Namen aller bedankte sich Stefan RADDA als ehemaliger Schulkollege im Benediktinergymnasium Pannonhalma für dieses imposante Erlebnis.

Danach gingen wir gemeinsam zum ehemaligen, inzwischen umgebauten Wasserturm der Halbinsel Tihany, wo vor einigen Jahren das Restaurant ECHO eröffnet wurde. Noch immer bei strahlendem Sonnenschein konnten wir auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf den Plattensee das Mittagessen genießen.

Planmäßig fuhren wir auf der Seestraße Richtung Balatonfüred, wo ein Spaziergang an der Promenade geplant war. Beim Aussteigen hat uns jedoch ein kräftiger Regen überrascht, sodaß dieser Spaziergang „ins Wasser fiel“ und wir somit die Heimfahrt antraten. Nach einem kurzen Aufenthalt im Areal des BLAGUSS-AGORA Unternehmens in Sopron kamen wir planmäßig in Wien an. Die Teilnehmer bedankten sich bei der Präsidentin für die wiederum gut organisierte und erlebnisreiche Reise und einige Teilnehmer freuten sich bereits auf die nächste Reise 2017 nach Szeged.

Schriftführer: Stefan Radda

Fotos von Ildikó (Tina) PUMMER

Videofilm von Dkfm. Dominik LOSS